Choreographin Bettina Owczarek


Die Tänzerin und Choreographin Bettina Owczarek absolvierte ihre Ausbildung von 1980-1985 zur Bühnentänzerin in Leipzig. Das erste Engagement von 1985-1989 im Berliner Theater am Park führte sie auf Gastspiele nach China, Cuba, Ungarn, Schweden, Frankreich und Belgien. 1988 gründete sie mit ihrer Lehrerin Almut Dorowa das Almut Dorowa Ensemble, die damals erste professionelle Flamenco-Company Deutschlands.

Bettina Owczarek erhielt Stipendien in Sitges-Barcelona bei José de Udaeta (Flamenco) und in Montpellier bei Jean Cebron (Modern Dance). Ihre Leidenschaft zum modernen Tanztheater entdeckte Bettina Owczarek in diesen Jahren. Unter Leitung von Holger Bey war sie Gründungsmitglied des Freien Tanztheater Berlin.

1992 begann sie ein 4-jähriges Choreographiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. In den Jahren von 1993-1996 arbeitete Bettina Owczarek als Solistin am Staatstheater Cottbus.

Nach Beendigung ihres Choreographiestudiums erhielt Bettina Owczarek die Möglichkeit,  zum   Abschluss ihres   Engagements am   Staatstheater    Cottbus    ihre    erste   abendfüllende Choreographie „Max und Moritz“ zu gestalten.

Seitdem ist sie als freie Choreographin tätig. Sie choreographiert für ihre eigene Company und in Theatern Deutschlands für Tanztheater, Schauspiel- und Operninszenierungen und erhält Aufträge für Galas und Eventveranstaltungen (u.a. Philharmonie Berlin, Waldbühne Berlin, Schloßtheater Rheinsberg).

Seit dem Jahr 2000 ist Bettina Owczarek Leiterin der Jugend FlamencoGruppe "Chicas", für die sie Flamenco Tanztheaterstücke choreographiert, die in ganz Deutschland aufgeführt werden. Um ihr theoretisches und praktisches Wissen weiterzugeben, arbeitet Bettina Owczarek als Dozentin an Hochschulen in Cottbus und Berlin.

Als künstlerische Leiterin im Kulturhaus "Ringkolonnaden Berlin/Brandenburg" übernimmt Bettina Owczarek 2004 die Tanzabteilung. Eine Chance für ihre Dance Company in dieser Kultureinrichtung einen eigenen Standort zu etablieren und an der Nachwuchsförderung zu arbeiten.

Ihr bisher größter Erfolg war 1999 beim NEW YORK INTERNATIONAL FRINGE FESTIVAL der 1. Preis für ihre Choreographie „Hommage à Chopin“.

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